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Insights

  • 6. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Warum Agentic AI nicht an ihrer Intelligenz scheitern wird – sondern an den Daten, denen sie vertraut


"Wer heute über Künstliche Intelligenz spricht, spricht meist über Modelle. Wer morgen erfolgreich sein will, muss über Daten sprechen."



Laut gedacht


Es gibt Momente, in denen sich eine ganze Branche auf das falsche Thema konzentriert.

Vor einigen Jahren noch glaubten Unternehmen, der entscheidende Wettbewerbsvorteil liege darin, möglichst viele Daten zu sammeln. Data Lakes entstanden, neue Analyseplattformen wurden eingeführt und nahezu jedes Unternehmen formulierte den Anspruch, „datengetrieben“ arbeiten zu wollen.

Heute erleben wir eine ähnliche Entwicklung, nur lautet das Schlagwort diesmal Agentic AI.

Autonome KI-Agenten sollen künftig Geschäftsprozesse koordinieren, Entscheidungen vorbereiten, Analysen durchführen und eigenständig mit anderen Systemen interagieren. Kaum eine Technologiekonferenz, kaum eine Herstellerpräsentation und kaum eine Produkt-Roadmap kommt derzeit ohne diesen Begriff aus. Der Eindruck entsteht, als beginne mit Agentic AI das nächste Kapitel der Business Intelligence. Wir glauben, dass diese Einschätzung zu kurz greift, nicht weil Agentic AI überschätzt wäre, sondern weil die eigentliche Herausforderung an einer völlig anderen Stelle liegt. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: "Wie intelligent wird Künstliche Intelligenz?" Viel mehr: "Wie verlässlich sind die Daten, auf deren Grundlage sie Entscheidungen vorbereitet?" Vielleicht ist genau das die eigentliche Revolution der kommenden Jahre, nicht die Intelligenz der Algorithmen,

sondern die Qualität des Datenfundaments.


Unternehmen mit Weitblick sprechen über die Belastbarkeit von Daten
Unternehmen mit Weitblick sprechen über die Belastbarkeit von Daten

Alle sprechen über Agentic AI


Die wirklich erfolgreichen Unternehmen sprechen über Daten


Ein Blick in den aktuellen BARC Data, BI & Analytics Trend Monitor 2026 zeigt ein bemerkenswertes Bild.

Zum ersten Mal wurde Agentic AI als eigenständiger Trend in die internationale Studie aufgenommen. Gleichzeitig zeigt die Auswertung jedoch eine interessante Differenzierung: Während Softwareanbieter dem Thema eine vergleichsweise hohe Bedeutung beimessen, beurteilen Anwenderunternehmen – insbesondere in der DACH-Region – die Entwicklung deutlich zurückhaltender. Diese Diskrepanz verdient Aufmerksamkeit, denn sie zeigt, dass Unternehmen offensichtlich nicht nur nach immer leistungsfähigeren KI-Systemen suchen,

sie stellen eine grundlegendere Frage: Können wir den Ergebnissen überhaupt vertrauen?

BARC beschreibt Agentic AI als KI-Systeme, die eigenständig Ziele verfolgen, Aufgaben planen, sich an veränderte Bedingungen anpassen und ihre Leistung kontinuierlich verbessern können. Diese Systeme bauen häufig auf generativer KI, großen Sprachmodellen und mehreren zusammenarbeitenden Agenten auf. Technologisch ist das beeindruckend, strategisch stellt sich jedoch eine andere Frage: Ein Agent kann nur so gut entscheiden wie die Informationen, die ihm zur Verfügung stehen, er erkennt keine Wahrheit, er verarbeitet Daten und genau dort beginnt das eigentliche Risiko.


Die eigentliche Herausforderung ist nicht künstliche Intelligenz, sondern künstliches Vertrauen


In den vergangenen Jahren bestand Business Intelligence vor allem darin, Informationen sichtbar zu machen: Dashboards. Reports. Kennzahlen. Visualisierungen.

Menschen betrachteten diese Informationen und trafen anschließend selbst ihre Entscheidungen. Mit Agentic AI verändert sich dieses Prinzip grundlegend.

Erstmals entstehen Systeme, die nicht nur Informationen bereitstellen, sondern eigenständig Handlungsempfehlungen entwickeln oder sogar Prozesse initiieren.

Damit verändert sich auch die Bedeutung von Datenqualität, fehlerhafte Daten führen künftig nicht mehr nur zu falschen Diagrammen, sie führen zu falschen Empfehlungen.

Schlechte Stammdaten, ungepflegte Kundendaten, inkonsistente Produktinformationen sowie unterschiedliche Definitionen derselben Kennzahl, all das existiert bereits in nahezu jedem Unternehmen. Bislang mussten Menschen diese Widersprüche selbst erkennen und Fehlerhaftes eigenständig beheben, künftig sollen KI-Agenten auf genau dieser Grundlage handeln. Der Preis schlechter Daten steigt damit exponentiell.


Zwischen den Zeilen erzählt die BARC-Studie eine andere Geschichte


Die spannendste Erkenntnis des Trend Monitors findet sich deshalb nicht allein beim Thema Agentic AI, sie zeigt sich in den Entwicklungen, die parallel deutlich an Bedeutung gewinnen.

BARC beschreibt Data Fabric als eine Architektur, die verteilte Datenquellen, Anwendungen und Nutzer miteinander verbindet. Ziel ist es Daten flexibel nutzbar zu machen und gleichzeitig Governance, Sicherheit und Datenschutz bereits auf Architekturebene zu verankern. Metadaten bilden dabei das „digitale Nervensystem“, das Daten transparent, nachvollziehbar und wiederverwendbar macht.

Gleichzeitig hebt die Studie erstmals Data Valuation & Monetization als eigenständigen Trend hervor. Unternehmen sollen Daten nicht länger nur verwalten, sondern als wirtschaftliches Vermögensgut verstehen. Voraussetzung dafür sind jedoch Vertrauen in die Datenqualität, klare Governance-Strukturen sowie Datenschutz und Compliance.

Diese Entwicklungen sind kein Zufall, sie folgen einer gemeinsamen Logik:

Je autonomer Künstliche Intelligenz arbeitet, desto wichtiger wird die Qualität ihres Datenfundaments. Vielleicht besteht die eigentliche Botschaft des BARC Trend Monitors deshalb nicht darin, dass Agentic AI mit Sicherheit kommen wird, sondern darin, dass Unternehmen ihre Prioritäten neu ordnen müssen.


Der KI.DA Standpunkt


Wir beobachten derzeit eine bemerkenswerte Verschiebung. Der Markt diskutiert über immer intelligentere KI, zeitgleich investieren die erfolgreichsten Unternehmen in etwas wesentlich Unspektakuläreres: Verlässliche Daten.

Denn Agentic AI wird nicht daran gemessen werden, wie beeindruckend ihre Ergebnisse klingen, sondern daran, ob Unternehmen diesen Ergebnissen vertrauen können.




 
 
 

Moderne KI kann beeindruckende Antworten liefern, doch nur, wenn die Daten stimmen.


Agentic AI gilt derzeit als eine der spannendsten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Autonome KI-Agenten sollen Informationen analysieren, Entscheidungen vorbereiten, Prozesse koordinieren und künftig sogar eigenständig mit anderen Systemen interagieren.

Die Vision ist faszinierend: Business Intelligence entwickelt sich von einem reinen Analysewerkzeug zu einem intelligenten Assistenten, der Unternehmen aktiv unterstützt.

Doch genau an diesem Punkt beginnt eine Diskussion, die in vielen Unternehmen noch zu wenig geführt wird.

Wie zuverlässig sind die Daten, auf deren Grundlage diese KI-Agenten arbeiten?

Denn eines wird häufig übersehen: Eine KI kann nur so gut sein wie das Datenfundament, auf dem sie aufbaut.


ein KI-Agent als Metapher sitzt in einem Vorstandsbüro. Die Daten auf dem Schreibtisch verflüchtigen sich, da sie fragmentarisch vorhanden sind.
Belastbare Daten als Basis für agentische Aufgaben

Agentic AI verändert Business Intelligence grundlegend


Klassische Business-Intelligence-Lösungen unterstützen Unternehmen dabei Daten sichtbar zu machen. Dashboards, Reports und Kennzahlen liefern Transparenz über Geschäftsprozesse und Entwicklungen. Die Entscheidung selbst trifft jedoch der Mensch.

Agentic AI geht einen entscheidenden Schritt weiter. KI-Agenten analysieren Daten, erkennen Zusammenhänge, priorisieren Aufgaben und entwickeln eigenständig Handlungsempfehlungen. Perspektivisch werden sie ganze Prozessketten koordinieren und Entscheidungen vorbereiten. Damit verschiebt sich die Verantwortung grundlegend.

Nicht nur die Qualität der Analyse wird wichtiger, auch die Qualität der Daten rückt in den Fokus. Denn fehlerhafte Daten führen künftig nicht mehr lediglich zu falschen Berichten,

sie können dazu führen, dass KI-Systeme falsche Empfehlungen aussprechen oder Prozesse in die falsche Richtung steuern.


Der BARC Trend Monitor 2026 bestätigt diese Entwicklung


Der BARC Trend Monitor Daten, BI & Analysen 2026 zeigt deutlich, dass Unternehmen Business Intelligence heute neu bewerten. Erstmals wurde Agentic AI als eigenständiger Trend aufgenommen. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Data Fabric, Data Governance, Metadatenmanagement und die wirtschaftliche Bewertung von Daten erheblich an Bedeutung. Diese Entwicklung ist kein Zufall, denn je autonomer Künstliche Intelligenz arbeitet, desto wichtiger wird die Qualität ihres Datenfundaments.

Während viele Diskussionen derzeit die Leistungsfähigkeit neuer KI-Modelle in den Mittelpunkt stellen, beschäftigen sich erfolgreiche Unternehmen zunehmend mit einer anderen Frage: Sind unsere Daten überhaupt bereit für Agentic AI?


Warum Datenqualität plötzlich zur Managementaufgabe wird


In nahezu jedem Unternehmen existieren Datenprobleme: Unvollständige Stammdaten,

mehrfach gepflegte Kunden, unterschiedliche Definitionen derselben Kennzahl sowie veraltete Produktinformationen und isolierte Datensilos, um nur die gängigsten zu nennen.

Solange Menschen Berichte interpretieren, lassen sich viele dieser Unstimmigkeiten mit Erfahrung und Fachwissen erkennen und manuell beheben.

Agentische KI besitzt dieses Kontextwissen jedoch nicht, sie verarbeitet die Informationen, die ihr zur Verfügung gestellt werden. – Deshalb gilt heute mehr denn je: Garbage in – Garbage out, jedoch mit einem entscheidenden Unterschied:

Wenn KI-Agenten Prozesse steuern oder Entscheidungen vorbereiten, vervielfacht sich die Wirkung fehlerhafter Daten. Datenqualität wird damit von einer technischen Disziplin zu einem strategischen Erfolgsfaktor.


Moderne Business Intelligence beginnt vor dem Dashboard – Agentic AI braucht Datenqualität


Viele Unternehmen investieren zunächst in neue Visualisierungslösungen oder KI-Assistenten. Dabei liegt die eigentliche Herausforderung häufig deutlich früher.

Nämlich dort, wo Daten zusammengeführt, strukturiert und modelliert werden.

Nur wenn Daten eindeutig definiert, konsistent und logisch miteinander verknüpft sind, entstehen belastbare Analysen.

Deshalb gewinnen moderne Architekturen wie Data Fabric oder intelligente Datenmodellierung zunehmend an Bedeutung. Sie schaffen die Grundlage dafür, dass Informationen unternehmensweit einheitlich verstanden und genutzt werden können.


Der Markt entwickelt sich – aber nicht jede Lösung verfolgt denselben Ansatz


Die führenden Anbieter im Bereich Business Intelligence und Datenmanagement setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Microsoft Power BI überzeugt durch seine enge Integration in das Microsoft-Ökosystem und neue Copilot-Funktionen. Tableau gilt weiterhin als Referenz für anspruchsvolle Datenvisualisierung. Qlik kombiniert Business Intelligence mit leistungsfähiger Datenintegration. Denodo gehört zu den führenden Plattformen für Data Virtualization und komplexe Data-Fabric-Architekturen. SAP Datasphere richtet sich insbesondere an Unternehmen mit einer starken SAP-Landschaft.

Databricks bietet eine hochskalierbare Plattform für Data Engineering, Data Science und KI-Anwendungen.

Alle diese Lösungen leisten einen wichtigen Beitrag, gleichzeitig setzen viele von ihnen umfangreiche Datenarchitekturen, spezialisierte Data Engineers oder komplexe Implementierungsprojekte voraus.

Gerade mittelständische Unternehmen stehen deshalb häufig vor einer Herausforderung:

Sie benötigen leistungsfähige Analysen – verfügen jedoch nicht über große Teams aus Datenarchitekten oder BI-Spezialisten.


Warum Self-Service BI neu gedacht werden muss


Self-Service Business Intelligence bedeutet heute weit mehr als die Möglichkeit, Berichte selbst zu erstellen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, dass auch Fachbereiche ohne tiefgehendes Datenbankwissen verlässliche Antworten erhalten. Dafür reicht eine intuitive Benutzeroberfläche allein nicht aus. Entscheidend ist ein intelligentes Datenmodell im Hintergrund. Es sorgt dafür, dass Zusammenhänge automatisch erkannt, Kennzahlen korrekt interpretiert und Abfragen konsistent beantwortet werden.

Je besser dieses Fundament aufgebaut ist, desto einfacher wird die Nutzung von Business Intelligence.


Der Ansatz von KI.DA VISION


Genau an dieser Stelle verfolgt KI.DA VISION einen bewusst anderen Weg.

Anstatt Unternehmen mit komplexen Modellierungsprozessen oder aufwendigen Datenarchitekturen zu konfrontieren, automatisiert KI.DA VISION zentrale Schritte der Datenmodellierung. Dadurch entsteht ein konsistentes Datenfundament, das Fachabteilungen ohne tiefgehende BI-Kenntnisse nutzen können.

Die KI beantwortet Fragen nicht auf Basis isolierter Tabellen oder einzelner Dateien, vielmehr greift sie auf ein logisch aufgebautes Datenmodell zurück, das Zusammenhänge bereits berücksichtigt.

Das reduziert Interpretationsfehler, erhöht die Qualität der Analysen und macht Business Intelligence für deutlich mehr Menschen im Unternehmen nutzbar.

Gerade für mittelständische Unternehmen entsteht dadurch ein erheblicher Mehrwert.

Nicht durch mehr Komplexität, sondern durch intelligente Vereinfachung.


Die Zukunft gehört vertrauenswürdiger KI


Die Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle wird sich weiter beschleunigen, doch der eigentliche Wettbewerb wird sich künftig an einer anderen Stelle entscheiden.

Nicht daran, wer die intelligenteste KI besitzt, sondern daran, wer ihr die besten Daten zur Verfügung stellt.

Unternehmen, die frühzeitig in Datenqualität, Governance und ein belastbares Datenmodell investieren, schaffen die Grundlage dafür, dass Agentic AI ihr Potenzial tatsächlich entfalten kann. Business Intelligence entwickelt sich damit weiter von der Visualisierung von Kennzahlen zur intelligenten Entscheidungsunterstützung und letztlich zu einer vertrauenswürdigen Verbindung aus Mensch, Daten und Künstlicher Intelligenz.


Résumé

Die Diskussion über Agentic AI ist wichtig, noch entscheidender scheint jedoch die Frage, ob Unternehmen bereits über die notwendige Datenqualität verfügen, denn intelligente Algorithmen allein schaffen keinen Wettbewerbsvorteil, vielmehr benötigen sie ein Datenfundament, das konsistent, nachvollziehbar und vertrauenswürdig ist.

Die Zukunft der Business Intelligence beginnt deshalb nicht mit der nächsten KI-Generation. Agentic AI braucht Datenqualität auf denen jede intelligente Entscheidung aufbaut.


Quellen

  • BARC – Trend Monitor Daten, BI & Analysen 2026 (verwendet als zentrale Studiengrundlage)

  • Eigene Einordnung und Marktanalyse durch KI.DA Journal auf Basis aktueller Entwicklungen im Bereich Business Intelligence, Data Governance und Agentic AI.


 
 
 

Warum die Zukunft der Business Intelligence nicht in mehr Dashboards liegt – sondern in besseren Erkenntnissen


Die Wirtschaft erlebt derzeit einen beispiellosen Boom rund um Daten. Unternehmen investieren Milliarden in Data Warehouses, Cloud-Plattformen, Dashboards und Künstliche Intelligenz. Kaum ein Strategiedokument kommt heute ohne Begriffe wie Data Driven, Analytics oder AI aus. Der Eindruck ist eindeutig: Mehr Daten sollen zu besseren Entscheidungen führen. Doch genau diese Annahme verdient eine kritische Betrachtung.


Wenn mehr Daten automatisch bessere Entscheidungen bedeuten würden, müssten Unternehmen heute erfolgreicher entscheiden als jemals zuvor. Tun sie das? Aus unserer Sicht sieht die Realität anders aus: Geschäftsführer erhalten täglich Dutzende Reports. Führungskräfte arbeiten mit immer komplexeren Dashboards. Kennzahlen werden in Echtzeit visualisiert. Und trotzdem dauern Entscheidungen häufig länger als noch vor wenigen Jahren. – Nicht, weil Informationen fehlen, sondern weil Erkenntnisse fehlen.


Drei Personen, die vor einer Wand stehen, auf der eine Fülle von Daten abgebildet sind
Die Fehlannahme: Mehr Daten bedeuten mehr Erkenntnisse.

Daten sind kein Wettbewerbsvorteil mehr


Noch vor zehn Jahren war der Zugang zu Daten ein entscheidender Erfolgsfaktor. Heute verfügt nahezu jedes Unternehmen über ERP-Systeme, CRM-Lösungen, Produktionsdaten, Marketingplattformen und Finanzsysteme. Daten sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Der eigentliche Engpass liegt deshalb nicht mehr in der Datenerfassung, vielmehr liegt er in der Fähigkeit, aus Daten Orientierung zu gewinnen. Der Unterschied mag gering erscheinen, er verändert jedoch alles: Denn Daten beantworten keine Fragen, sie liefern lediglich Informationen. Erkenntnisse hingegen entstehen erst dann, wenn Informationen verstanden, eingeordnet und in Handlungen übersetzt werden.


Das eigentliche Problem heißt Komplexität


Mit jeder neuen Datenquelle wächst nicht nur das Wissen, auch die Komplexität steigt. Mehr Dashboards. Mehr KPIs. Mehr Reports. Mehr Benachrichtigungen. Die Folge ist ein paradoxes Phänomen: Unternehmen wissen immer mehr – und verstehen trotzdem immer weniger. Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang von Information Overload. Manager erleben ihn täglich. Wer zwanzig Kennzahlen gleichzeitig betrachtet, erkennt häufig weniger als jemand, der sich auf die drei wirklich entscheidenden konzentriert.


Business Intelligence sollte deshalb nicht möglichst viele Informationen liefern, sie sollte Orientierung schaffen.


Vielleicht stellen wir Business Intelligence seit Jahren die falschen Fragen?


Die Branche fragt: “Wie können wir Daten besser visualisieren?” Vielleicht müssten wir stattdessen fragen: “Wie helfen wir Menschen, bessere Entscheidungen zu treffen?” Das ist ein fundamentaler Perspektivwechsel. Ein Dashboard ist kein Ziel, ebenso wenig wie ein Report. Auch Datenanalyse kann kein Ziel für sich sein; das Ziel muss immer eine bessere Entscheidung sein.


Die nächste Generation von Business Intelligence beginnt mit einer Frage


Die erfolgreichsten Technologien der letzten Jahre haben eines gemeinsam: Sie reduzieren Komplexität. Niemand möchte heute noch eine Suchmaschine bedienen; Menschen stellen lieber Fragen. Niemand möchte noch Programmiersprachen lernen; Menschen beschreiben lieber ein Problem. Warum sollte Business Intelligence anders funktionieren? Vielleicht beginnt die Zukunft der Datenanalyse nicht mehr mit Diagrammen, sondern mit einer einfachen Frage: “Warum ist unser Umsatz im Süden im letzten Quartal zurückgegangen?” Oder: “Welche Kunden zeigen aktuell die höchste Abwanderungswahrscheinlichkeit?” Die Technologie tritt in den Hintergrund, die Erkenntnis rückt in den Mittelpunkt.


Datenhoheit wird zum strategischen Erfolgsfaktor


Mit dem Wandel hin zu KI-gestützter Business Intelligence gewinnt ein weiterer Aspekt an Bedeutung: Vertrauen. Unternehmen müssen künftig nicht nur entscheiden können, sie müssen auch wissen, wo ihre Daten verarbeitet werden, wer darauf zugreift und wie nachvollziehbar Ergebnisse entstehen. Datenhoheit ist deshalb längst kein reines IT-Thema mehr; vielmehr wird sie zur Voraussetzung für verantwortungsvolle Unternehmensführung.


Unsere These


Wir glauben, dass die Zukunft der Business Intelligence nicht darin besteht, immer mehr Daten bereitzustellen, sondern darin, aus Daten schneller Erkenntnisse zu gewinnen. Unternehmen benötigen keine größere Informationsflut, sondern sie benötigen mehr Klarheit in ihren Entscheidungsgrundlagen. Die Lösung ist daher künftig nicht, noch komplexere Dashboards zu designen, sondern schneller verfügbare Antworten bereitzustellen. Dies ermöglicht die Grundlage für bessere Entscheidungen und nicht zusätzlichen KPIs.


Und vielleicht ist genau das die wichtigste Aufgabe moderner Business Intelligence: Daten nicht sichtbar zu machen, sondern Denken einfacher zu machen.


Die Rolle von KI in der Business Intelligence


Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine entscheidende Rolle in der Zukunft der Business Intelligence. Sie kann helfen, Muster in großen Datenmengen zu erkennen und wertvolle Erkenntnisse zu liefern. KI-gestützte Tools können Daten analysieren, bevor wir überhaupt wissen, dass wir Fragen haben. Dies ist ein bedeutender Fortschritt.


Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit einem Klick auf einen Button sofort wissen, welche Produkte am besten verkauft werden oder welche Marketingstrategien am effektivsten sind. KI ermöglicht es uns, diese Informationen in Echtzeit zu erhalten. So wird die Entscheidungsfindung nicht nur schneller, sondern auch präziser.


Die Bedeutung von Datenvisualisierung


Datenvisualisierung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Business Intelligence. Eine gute Visualisierung kann komplexe Daten in leicht verständliche Informationen umwandeln. Sie hilft uns, Trends zu erkennen und Zusammenhänge zu verstehen.


Aber hier ist der Haken: Eine schöne Visualisierung ist nicht genug. Sie muss auch relevant sein. Die Visualisierung muss die richtigen Fragen beantworten und nicht nur hübsch aussehen. Das Ziel ist es, die Entscheidungsfindung zu unterstützen, nicht sie zu komplizieren.


Fazit: Der Weg zur besseren Entscheidungsfindung


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zukunft der Business Intelligence nicht in der schieren Menge an Daten liegt, sondern in der Fähigkeit, aus diesen Daten wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Wir müssen den Fokus von der Datensammlung auf die Datenanalyse verlagern.


Die Frage ist nicht, wie viele Daten wir haben, sondern wie gut wir sie nutzen können. Indem wir die Komplexität reduzieren und die richtigen Fragen stellen, können wir die Entscheidungsfindung revolutionieren.


Wir bei KI.DA VISION sind überzeugt, dass wir die Lösung für Unternehmen bieten können, die sichere, konforme und effiziente Echtzeitanalysen benötigen. Wir ermöglichen es Unternehmen, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten und intelligente, KI-gesteuerte Einblicke zu gewinnen, ohne auf externe Cloud-Dienste angewiesen zu sein.

 
 
 
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